Montag, 25. Januar 2016

"A Walk in the Park" (and three gig-photos)

Da mein Freund Samstagabend einen Auftritt mit seiner Metalband Fuelinject hatte, hatte ich die Gelegenheit auf den Hof zu gehen und Bounty und seine Freunde zu besuchen. Durch das schlechte Wetter war die Halle komplett überfüllt und wir entschieden uns für einen kleinen Spaziergang.


Manolito
Carabe

Bounty

Nach dem Bounty Carabe genug geärgert hatte und alle drei geputzt waren, ging es los.



Zu acht ging es vom Hof vorbei am Offenstall



an den Koppeln entlang





in den Wald.




Ca. 1 1/2 Std. später waren wir wieder am Hof.



Zur Belohnung gab es Banane


Anni, Bounty and the Banana.

und viel Kuscheln mit Bountys Mitbewohnern im Offenstall.





Die Pferde waren alle schwer begeistert von der Kamera und wollten möglichst gut aufs Bild, weswegen ein Großteil meiner Portraits nur Nasengroßaufnahmen bestehen. ;)



Später am Abend ging es dann gut gelaunt und mit viel Pferdeliebe zum Auftritt. Auch wenn es in diesem Blog hauptsächlich um Pferde und Modelle geht, wollte ich euch drei Impressionen vom Konzertabend nicht vorenthalten.






Alles in Allem war es ein schönes Wochenende und ich freue mich auf meinen nächsten Besuch bei den Jungs. <3



English summary:
Because my boyfriend had a Gig with his metalband Fuelinject Saturday evening, I had the chance to go to the stable and visit Bounty and his friends. Due to the bad weather the indoor riding arena was overcrowded and we decided to have a walk. After Bounty had annoyed Carabe enough, we went off from the stable, passed the paddocks and went into the woods. One and a half hours later we were back. The horses get some bananas as a reward and Bountys "flatmate" at the open stable got some cuddles. Because the horses loved the camera, most of my portraits show horse noses. Later this evening I went - happy and filled with Horselove - to the concert. I know, this is a blog about Horses and Model Horses but I want to show you some impressions from the gig.
Altogether it was a wonderful weekend and I look forward to visiting the boys again. <3

Montag, 18. Januar 2016

Vorlagen

Please notice that there isn´t an english version of this reference-article yet
I will translate the following article as soon as possible!

Wer Modellpferde sammelt, sammelt auch Vorlagen.
Vorlagen sind etwas Tolles. Egal ob Tack, Pferde, Fellfarben oder Anatomiestudien: Vorlagen sind unerlässlich, wenn man als Tackmaker oder Custer arbeiten möchte. 

Warum sind Vorlagen so wichtig? 
Ganz einfach: Wer im Modellpferdehobby "arbeitet" muss sich auch den Ansprüchen des Hobbys anpassen. Und hier gilt die Regel: Natur in Miniatur. Und das perfekt umgesetzt. Wer also Arbeiten fertigen möchte, die im Hobby einen gewissen Grad an Anerkennung erhalten sollen, braucht Vorlagen um seine Arbeiten so realitätsnah wie möglich zu gestalten. 
Je nachdem ob man Tack, Pferde oder entsprechendes Zubehör herstellen möchte, braucht man unterschiedliche Vorlagen. Möchte man beispielsweise Sättel fertigen, hat man möglichst viele unterschiedliche Sättelvorlagen zur Verfügung. In der Western- wie Englischreiterei gibt es verschiedene Satteltypen und -Gestaltungen (Springen, Vielseitigkeit, Dressur, verschiedene Gangpferde (TWH und Isis) oder auch für Spanier) die genau studiert werden sollten, um sie richtig wiederzugeben. Am Besten hat man dafür Seitenansichten, Draufsichten, Fotos von unten und aus allen erdenklichen Winkeln. Je mehr, desto besser.
Wer Pferde custet oder OSCs modelliert, braucht Vorlagen der Anatomie und der Fellfarben. Auch Bewegungsstudien eignen sich gut. Wer versteht, wie die Knochen um Pferd arbeiten, versteht auch besser, wie sich die Muskeln bewegen und wie sich die Bewegung letztendlich durch die Haut dem Betrachter zeigt. Wo schieben die Muskeln die Haut zu Falten zusammen und wo nicht? Wie weit schiebt sich die Schulter vor oder zurück? Sinkt die Hüfte bei Bewegungen rhythmisch auf und ab oder senkt sie sich nur, wenn das Pferd ein Bein im Stand entlastet? 
Solche Fragen sind wichtig und sollten über Vorlagen auch zu beantworten sein!

Analog oder Digital?
Vorlagen sammeln sich, meiner Erfahrung nach, in beiden Formen an. Ich besitze zwar eine größere Menge digitaler Vorlagen, stocke aber auch immer wieder meine analogen Vorlagen auf.
Ich denke, es ist sinnvoll, beide Formen zu besitzen. Digitale Vorlagen kann ich jederzeit (bis zu einem gewissen Gard) vergrößern oder verkleinern und sehr platzsparend sammeln und aufbewahren. Wer seine Vorlagen öfter mitnehmen möchte, sollte allerdings entweder ein Laptop oder analoge Vorlagen haben. Auch analoge Vorlagen können recht platzsparend gesammelt werden, können allerdings nicht vergrößert oder verkleinert werden - außer man digitalisiert sie. Fällt allerdings mal der Strom aus oder geht der PC kaputt, lohnt es sich, seine Vorlagen auch analog zu haben. So kann man auch bei Kerzenlicht ein Bein modellieren. 

Wie, wo und was?
Egal ob digital oder analog, die Vorlagen sollten möglichst groß sein bzw. eine hohe Auflösung haben und den Gegenstand / das Teil, das man sucht aus verschiedenen Ansichten zeigen. Außerdem sollten sie möglichst in Farbe sein - besonders wenn man Fellfarben "sammelt". Am einfachsten geht das natürlich über das Internet. Hier kann man so ziemlich jede beliebige Farbe oder Rasse leicht über Suchplattformen suchen und nach gefallen filtern und speichern. Auch Sättel, Putzkästen oder anatomische Studien findet man hier. 


Manchmal lohnt sich aber auch der Blick ins Buch. Gerade wenn spezielle Farben oder Rassen in einem Buch behandelt werden, kann man hier neben Vorlagen auch interessante Informationen finden, nach denen man wiederum suchen kann. Das klassische Schneeballprinzip also. 
Bücher, die einen allgemeinen Überblick vermitteln, eignen sich um bestimmte Rassen zu suchen. Hier werden Merkmale, Farben oder auch besondere Abzeichen sowie die Herkunft und Verwendung beschrieben. Außerdem helfen sie, bereits vorhandenen Modellen eine neue Identität zu geben bzw. schwierige Modelle gezielt einer speziellen Rasse zuzuordnen.



Auch Zeitschriften können eine günstige Fundgrube sein. Manchmal gibt es Sonderheft z. B. zum Springreiten oder zu bestimmten Rassen, die verschiedene Themen in diesem Bereich behandeln. Araberzeitschriften beispielsweise zeigen verschiedene Arabertypen, aktuelle Zuchtziele oder -stile, aber auch Zubehör und Fellfarben. 
Wer sich auf eine bestimmte Richtung spezialisiert, kann gezielt Magazine mit diesem Thema kaufen. Oft gibt es Magazine zur Dressur oder Westernreiterei, zur allgemeinen Reiterei aber auch rassebezogen wie zum Quarter Horse, Haflinger oder Trakehner. 


Zubehör findet sich am besten bei Versandhäusern für Pferdezubehör wie Loesdau oder Krämer, um nur zwei zu nennen. Hier gibt es die Kataloge sowohl digital als auch analog und bedienen damit beide Möglichkeiten ausreichend. Auch hier gibt es Kataloge für English- und Westernreiter sodass individuell entschieden werden kann, was genau man braucht. Manchmal lohnt sich auch ein Blick auf noch speziellere Kataloge: Hier können nur Sättel oder Pads direkt als Vorlagen herangezogen werden. 
Wer gezielt nach Farben sucht, kann sich zum einen an allgemeine Magazine halten oder aber auch Verkaufsmagazine besorgen. Auch wenn hier die Abbildungen nicht immer die größten sind, kann man hier nicht nur einen Schimmel oder Fuchs finden, sondern mehrere.  

 
Aufbewahrung mit System
Am einfachsten lassen sich Vorlagen in Ordnern sammeln. Dafür muss man sich unbedingt ein System überlegen. Mein analoger Ordner geht von der Anatomie zum Pferd zu den Farben bis zum Zubehör. Dazu kommt noch eine Abteilung mit Tutorials. Mit Trennern für Ordner unterteile ich mir meine Bereiche und kann über die Farben jederzeit finden, was ich suche.
Am PC halte ich es ähnlich. Hier gibt es einen Ordner für Zubehör und einen zum Pferd.
Der Zubehöordner wiederum ist unterteilt in Sattel, Trense, Zubehör, Reithalle usw. In diesen Ordnern trenne ich wieder: Bei den Sätteln beispielsweise in Western und Englisch und in diesen Ordnern wieder nach Vielseitigkeit, Dressur, Springen bzw. Reining, Pleasure usw. 
Der Pferdeordner ist unterteilt in Anatomie (mit einzelnen Ordnern zu den Körperteilen), Farben, Rassen, den Grundgangarten und vielen anderen.  
Manchmal macht es Sinn, ein Bild auch doppelt oder noch öfter zu speichern. Ein Schimmel im starken Trab kann so z. B. bei "Schimmel" landen, aber auch bei "Dressur" oder "GGA- Trab". 


Wichtiges!
Denkt bitte immer daran, dass Fotos oder Bildschirme nicht immer die richtigen Farben des Tieres wiedergeben. Ein Fuchs sieht im Sonnenlicht anders aus als im Schatten. Auch muss die Helligkeit des Bildschirms nicht richtig sein oder sogar Farbwerte wie Geld oder Rot etwas stärker, als die anderen. Damit werden die Farben teilweise verfälscht.
Bei Fotos und Zeitschriften gilt dasselbe. Teilweise hat hier das Papier großen Einfluss auf die Druckfarben und damit auch auf die Wiedergabe der Farben des Pferdes oder Zubehörs.  

Lasst euch davon allerdings nicht abhalten! Sammelt, was immer ihr zum Basteln oder bemalen braucht und legt los.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Sammeln! 

Sonntag, 3. Januar 2016

In the studio: PS Pleasure Horse

2008 habe ich das PS Pleasure Horse aus meinem Jahresrückblick direkt bei Renate van der Graaff gekauft: fertig gecustet, gepreppt und geprimed.


PS Pleasure Horse 2008

Leider arbeitet irgendwann nach kurzer Zeit die Modelliermasse an manchen Stellen. Ich musste also die Stellen vorsichtig mit dem Cutter öffnen und neu zumodellieren. Beim Grundieren fand ich aber dann die alte Grundierung zu dick. Also entfernte ich diese teilweise. Nach ein paar Jahren ohne Bearbeitung in meinem WG-Zimmer grundierte ich das Modell wieder mit Primer: diesmal aus der Spraydose. Jetzt allerdings brach ein Bein ab. Dann arbeiteten neue Stellen der Modelliermasse....
Ich habe also kurzerhand das Modell, soweit es geht, von den alten Grundierungen befreit und arbeite jetzt alle Probleme ab:

- Löcher am Hals


- Abgebrochene Ohren



- Gebrochene Beine durch arbeitende Modelliermasse




- Einfach so abfallende Modelliermasse



- Erhebungen in der Modelliermasse und Fussel durch den Nagellackentferner.

So wurde aus dem Versuch, ein Modell bemalfertig zu kaufen jahrelange Arbeit.




English summary:
I´ve bought the PS pleasure Horse I´ve shown you in my end-of-year-review directly from renate van der Graaff 2008: finished, prepped and primed. Unfortunately the apoxie started working a little while ago at some points. I had to slice this points with a cutter and remodel them. But when priming I found the first primer too thick. So i removed it partially. After a few years in my room without any process I´ve primed the model again: This time with a spray can. Now, however, the leg broke off and new points of Apoxie started working again. I decided to remove all of the old primer as effectively as possible and to handle the problems:
Holes in the throat, broken ears, broken legs because of working Apoxie, for no reason falling Apoxie, small "Apoxie-hills" and fuzz from cotton pads.
So my try to buy a model which is ready to be painted turns to work for years.