Mittwoch, 27. April 2016

Guide to Making Model Horse Tack - Part 1

Heute morgen gegen halb 3 erreichte mich eine E-Mail von Susan Bensema Young (Timaru Star II): Ihr "Guide to Making Model Horse Tack" ist jetzt als PDF erschienen.

Die letzten Wochen und Monate arbeitete Susan daran, ihr erstmals 1998 veröffentlichtes Buch zum Thema Model Horse Tack neben der lange ausverkauften Printversion nun auch als kostengünstigere Variante und damit als PDF zur Verfügung zu stellen. Das 222 Seiten starke und mit fast durchweg farbigen Fotos ausgestattete Buch könnt ihr direkt bei Susan bestellen. Wer sich etwas mehr über das Buch bzw. die PDF informieren möchte, kann dies auf der offiziellen Seite zum Guide. Hier habt ihr auch die Möglichkeit das Buch via PayPal zu bestellen.
Wem diese Informationen allerdings noch nicht reichen sollten, sollte aufmerksam bleiben: Ich habe meine persönliche Review zu dem Tack Guide verfasst und veröffentliche diese, sobald ich Ergänzungen und Änderungen von Susan eingefügt habe.

(Bitte habt Verständnis, dass die Veröffentlichung der Review etwas dauern kann.)

Freitag, 22. April 2016

Liveshow Fever

Zuerst möchte ich mich entschuldigen, dass es die letzten Tage etwas stiller war. Aber mich hat das Liveshowfieber gepackt! Vor einer Woche habe ich mich dazu entschieden, nach Jahren einmal wieder eine Liveshow zu besuchen. Ich habe generell noch nicht an vielen Liveshows teilgenommen - vielleicht 5-6 seit 14 Jahren Modellpferdehobby. Meistens war ich dabei nicht unerfolgreich und konnte jedes Mal mindestens eine Schleife mitnehmen.
Meine erste Liveshow war das Breyerfest Deutschland in Bensheim 2003. Hier bin ich damals in der Anfängerklasse gestartet und konnte ein paar Schleifen gewinnen. Leider musste ich die goldene Schleife auf dem letzten Foto wieder abgeben und stattdessen den dritten Platz nehmen..




Das Breyerfest besuchte ich auch ein paar Jahre später noch einmal, dieses Mal allerdings nicht mehr als Anfängerin. Auch die LS in Fröndenberg (2013?) und zwei Besuche auf der LS in Bingen gehörten dazu.


Nach ca 3-4 Jahren ist es jetzt wieder Zeit, ein oder zwei Liveshows zu besuchen. Da die meisten Liveshows weiter weg sind (ca 2,2 - 5 Std.) fiel meine Wahl auf die "Baden Live" und Bingen. Dieses Mal möchte ich mindestens eine, vielleicht aber auch zwei Arbeiten aus meinem Studio an den Start schicken. Und daher beschäftige ich mich in jeder freien Minute mit meinem Arabersattel.


Teil 2 ist fast fertig, es fehlt nur noch die Dekoration im Inneren. Dazu fehlt noch Teil 3 und die Quasten. Das wird vermutlich noch die meiste Arbeit. Ich schätze, dass ich ca. 100 oder mehr brauche.
Zwischenzeitlich arbeite ich auch noch an dem entsprechenden Vorderzeug und seinen Quasten und dem passenden Zaumzeug bzw. Halfter. Zum Glück lag das schon seit zwei Monaten fast fertig auf meinem Schreibtisch. Vor zwei Tagen konnte ich es vernähen und die Quasten gestern schon zu 90 % fertigstellen.


Da ich gerne auch ein Pferd mitnehmen möchte, musste ich mir neues "Werkzeug" kaufen. Der verkaufsoffene Sonntag kam mir dabei sehr entgegen. Da ich im "Fachgeschäft" keinen passenden Pinsel finden konnte und kein Fan des Onlineshoppens bin, habe ich mich im Bastelgeschäft umgesehen. Nach einigen Pinseln und einem "Weichheitstest" habe ich mich für einen No-Name-Pinsel mit sehr weichen Borsten entschieden.


Der Pinsel glättet die Oberfläche, ohne tiefe Spuren in der Farbe zurückzulassen. Die Stute sieht damit bedeutend besser aus, als im Primerpost. Vermutlich braucht sie noch eine dritte Schicht für die Farbe und eine vierte für bessere Details wie Highlights und Schatten. Im Moment bin ich allerdings schon sehr glücklich mit ihr.

Ihr seht, ich bin seeehr beschäftigt. :) 

               


A little too dark.


English summary: 
At first, I want to apologize for the radio silence the last few days.  I´m gripped by Liveshow-fever! One week ago I decided it is time to go to a Liveshow again. In general, I didn´t visit many Liveshows - maybe 5 or 6 in 14 years of model horse collecting. My first Liveshow was the German Breyerfest in Bensheim in 2003. I´ve started in a novice class and won a few Ribbons. Sadly, I had to took the third place instead of the first place I´ve got at first you can see in the third picture.

I visited Breyerfest a second time years ago, but now in the regular classes. After 3 or 4 years, I think it is time to visit a liveshow again. Because most of the Shows are far away (2,5 or 3 hours) I decided to visit the "Baden Live" and Bingen. This time, I like to show one or maybe two Studio works with me. That´s why I take every free minute to work on my arabian saddle. Part 2 is half done - I just need the decoration. If it´s finished, I have to make part 3 and the tassels. This could be the hardest part. I think I need 100 tassels.
In the meantime, I´m working on the matching breastcollar with his tassels and the Headstall. I´m glad that the headstall was half finished. I sewed it yesterday and the tassels are half done. Because I would love to take a horse with me, I´ve had to buy some new tools. The open shops on Sunday enabled me to buy a brush in a small craft shop. After many tests for the perfect super soft brush I picked up a no-name brush. The surface it very smooth, there are no strokes in the paint. The mare looks so much better now than in the primerpost. Presumably she needs a third or even a fourth layer of oil paint for better details, but... at the moment I´m very happy with her look.

You see, I am reaaaly busy. :)

Sonntag, 17. April 2016

Odin - The real black cat

Ich habe lange überlegt, wie ich mein Studio nennen sollte. Ich dachte an Wortspiele mit meinem Namen, verwarf diese Idee aber recht schnell wieder. Also habe ich mir von meiner anderen Hälfte etwas Hilfe geholt und wir kamen beide auf die Idee, einem ganz Besonderem Stück meines Lebens ein Denkmal zu setzen: meinem Kater. So kam es zum Namen "Black Cat Studio". Den heutigen Post widme ich daher meinem geliebten Vierbeiner, den ich sehr vermisse.

Odin verstarb genau heute vor einem Jahr an Krebs. Bis dahin schenkte er mir 10 Jahre seine Liebe. 
Mit 15 Jahren, nach dem Tod meiner Kaninchen, konnte und wollte ich nicht ohne Haustier leben. Nach einigen Gesprächen mit meinen Eltern konnte ich sie für eine Katze als neuen Gefährten gewinnen. Für mich war von Anfang an klar, dass wir ein Kätzchen aus dem Tierheim oder ähnlichen aufnehmen und ein liebevolles Zuhause schenken. Kurz darauf fuhren wir zu einer Pflegerin der Tierschützer in unserer Nähe und verbrachten ein wenig Zeit mit dem Katzen in ihrem Stockwerk. Leider war der Kater den ich aufnehmen wollte schon vergeben und die Katze hatte sich versteckt, sodass nur noch 2 Tiere übrig blieben. Ein kleines Kätzchen und ein schwarzer Kater. Meine Mutter und meine Schwester spielten de ganze Zeit mit dem Baby, während ich den schwarzen Kater beobachtete, wie er uns komplett ignorierte. Da wusste ich, es kann nur einen geben: ihn. Nachdem ich meiner Mutter und meiner Schwester erklärt hatte, wie gefährlich unsere Straße, die zwar eine recht ruhige Seitenstraße ist, durch die allerdings öfters einige Idioten rasen, ist, fiel unsere Wahl auf den schwarzen Kater. Einige Tage später nahmen wir ihn mit nach Hause. Nachdem er die erste Nacht in meinem Zimmer verbrachte, waren wir die besten Freunde. Wir standen gemeinsam auf, wenn ich zur Schule musste, wir schmusten viel und oft und er schlief in meiner Nähe, wann immer er konnte.


                         

Ein einschneidendes Erlebnis für uns war die Trennung durch mein Studium. Ich zog in eine andere Stadt und musste bei meinem ersten Besuch seine Missbilligung ertragen. Es dauerte fast einen Monat, bis er mich wieder beachtete und zu mir kam. Ich habe ihn so oft ich konnte besucht, mit Leckerlis überhäuft und gekrault. Wenn ich abends mal unterwegs war und spät nach Hause kam, hat er oft auf mich gewartet, hat mich ins Haus begleitet und mit mir im Bett geschlafen.




Generell saß er öfters mit uns am Tisch, hat zur selben Zeit gegessen wie wir und lag mit uns in der Sonne im Garten.

               

                             

Manchmal haben wir auch zusammen in der Küche getanzt. Er lief dabei mauzend und tänzelnd um mich herum - vielleicht wollte er mir aber auch nur sagen, was für ein schlechter Tänzer ich bin. Wer weiß.
Daneben hatte er eine Vorliebe für Kisten und Körbchen. Je kleiner und geräuschvoller, umso besser.

                    

So vergingen zehn wunderbare Jahre. Bis zum November/Dezember 2014, an dem sich alles änderte. Odin war öfters krank oder verwundet. Als Freigänger verteidigte er sein Revier, kämpfte mit anderen Katzen und wurde sogar einmal von einem Ungekannten mit einem Bleikügelchen angeschossen. Öfters musste er einen Kragen tragen, bekam Verbände und Spritzen und kratzte und biss den Tierarzt so sehr, dass der sich vorsorglich erst mal eine Tetanusspritze gab. Unser Tierarzt war immer erstaunt, was für ein Kämpfer er war und nicht aufgab. Im Dezember letzten Jahres hatte unser Kämpfer allerdings mit Erbrechen zu kämpfen. Wir haben alles versucht: Wurmkuren, anderes Futter und oft habe ich mit ihm am Napf gesessen und ihn gestreichelt und gut zugeredet, während er fraß. Mit der Zeit wurde es allerdings immer schlimmer.

Odin, Dez. 2015

Im Dezember trug er wieder einen Kragen, erbrach sich immer öfter und der Tierarzt wusste langsam nicht mehr weiter. Während ich im Januar auf dem Weg zur Bibliothek war, kam der Anruf meiner Mutter, in dem sie mir erklärte, dass sie heute wieder beim Tierarzt war und sie die Lösung des Problems gefunden hatten. Darmkrebs. Er würde bald sterben. Vielleicht in drei Tagen, vielleicht in drei Monaten. Von da an habe ich ihn so oft besucht, wie ich konnte. Ich verbrachte viel Zeit mit ihm, habe ihn noch mehr verwöhnt als sonst und langsam seinem Verfall zugesehen. Im April erbrach er fast täglich, konnte kaum eine Mahlzeit bei sich behalten und war sehr dünn.

Odin, 2015

Am Wochenende vor seinem Tod verbrachte er besonders viel Zeit mit mir. Er wich mir kaum von der Seite, saß bei jeder Gelegenheit auf meinem Schoß und ließ sich streicheln. Ich wusste, dass er wusste, dass wir uns bald nicht mehr wiedersehen würden.
Am 17. April 2015 hatte meine Mutter mich am Bahnhof abgeholt und nach Hause gefahren. Meine Schwester stürzte aus dem Haus und schrie, dass sie Odin zuckt und miaut und nicht mehr reagiert. Wir haben den Tierarzt angerufen und ihn gebeten zu kommen.... aber wegen einer Notop dauerte es ganze 2 Stunden, bis Hilfe kam. Ich lag die ganze Zeit neben ihm auf dem kalten Boden und habe ihm versprochen, dass er bald nicht mehr leiden müsste. Als der Tierarzt kam und ihm die Spritzen gab, konnte ich nicht im selben Raum bleiben. Heute bereue ich das zutiefst.
Wir begruben ihn am selben Tag, dort, wo wir ihn immer besuchen können. Ich fuhr danach nach Hause und habe die halbe Nacht geweint.
Ich weis, dass es ihm jetzt besser geht und das ist das Einzige, das mir hilft. Ich vermisse ihn und ich liebe ihn und manchmal weine ich auch jetzt noch, wenn ich an ihn denke. Aber ich werde ihn nie vergessen, keinen einzigen Tag und ich arbeite daran, in diesem Studio Dinge herzustellen, die in anderen Menschen dieselbe Freude wecken, die er in mir geweckt hat.

Odin sleeping on my legs - my favorite picture, it hangs in the studio


Englisch summary:
I wondered a long time how to name my Studio. I have thought of puns with my name, but dismissed the thought quite fast. I´ve got some help from my boyfriend and so we had the idea to  set a lasting monument to a special part of my life: My tom-cat. Thus it came to the name "Black cat Studio". Todays post is for my beloved four-legged friend whom I miss so badly.
Today Odin died one year ago. Until then, he gave me his love for 10 years. 
When I was 15, after all my Rabbits have died, I couldn´t and wouldn´t to live without a pet. After a few discussions with my parents, I was able to persuade my parents to get a cat. I knew from the start that I only want to take a cat from the animal shelter or something like that and give him a caring home. Shortly after this we drove to a caregiver from the animal rights activist close to us and spend some time with the cats. Sadly, the tom-cat I was interested in belonged to someone else and the cat was hiding and so there were only two cats left. The first was a kitten, the second a black tomcat. My mother and sister played all the time with the kitten, while I watched the black tomcat who ignored us totally. That was the moment I knew he was the right. After I told my mother and sister how dangerous our street is, we chose the black one. A few days later, we took him home. After he spends the first night with me in my room, we´ve been best friends. We got up together, we cuddled a lot and he slept by my side whenever he could. A drastic experience was the day I left home to study. I went to another city and it took nearly one month until he paid attention to me again. I visited him as often as I could, gave him too many treats and cuddled him a lot. When I went home late at night, he often waited for me, went inside with me and slept in my bed. In general, he often set at the table with us, has eaten at the same time we´ve done and laid in the sun with us. Sometimes we danced together. He circulated meowing and dancing around my feet - maybe we wanted me to know what a bad dancer I am. Ho knows. He also loved boxes and baskets. The smaller and noisier, the better it was. So ten wonderful years passed. Until November / December 2014 everything changed.
Odin often was sick or injured. As an outdoor cat, he always defended his district, fought with other cats and was shot by an unknown. From time to time he had to wear a funnel, got bandages and injections and scratched and bit the vet that much, he gave himself a tetanus injection. The vet was always wondering what a fighter he was and that he never gave up. December last year our fighter had to fight against vomit. We´ve tried everything: anthelmintic therapies, new food and I often sat next to him while he was eating and cuddled and petted him. By and by it was getting worse. In December, he wore a funnel again, throw up more and more often and the vet had no more ideas. 
While I was on my way to the library January 2015, I got a call from my mom in which she told me that they now knew what it was. Intestinal cancer. He would die soon. Maybe in three days, maybe in three months. After that I visited him as often as possible. I spend as much time with him, pampered him some more and watched how he slowly faded away. In May last year, he throws up nearly every day, wasn´t able to keep his food and was so thin. The weekend before he died has spent so much time with me. He was every time by my side, sat on my knees when ever he could and liked to be stroked. I knew that he knew that we wouldn´t see each other soon again. On April 17th, 2015 my mother picked me up at the station and drove me home. When we arrived, my sister ran off the house and screamed that Odin was twitching and meowing and didn´t react.  We called the vet and asked him to come.... But he had an emergency operation and at least it took two long hours until help arrived. The whole time I laid next to him on the cold floor and promised him, that he soon do not have to suffer anymore. When the vet arrived and gave him the injection, I wasn´t able to stay in the room any longer. Today I regret this deeply. We buried him the same day where we can visit him whenever we want. I drove home after that and cried half of the night.
  
I know, that he feels better now and that´s the only thing, that helps me handling my loss. I miss him and love him and sometimes I still cry. But I will never forget him, not a single day and I try to make thing in this Studio that will give other people the same joy Odin gave to me.

Dienstag, 12. April 2016

Primer part 2 & Facebook

Nach ca. einer Woche ist die Ölfarbe endlich auf dem Primer getrocknet. Scheinbar funktioniert die Kombination Ölfarbe und glatter Primer doch. Stark daran herumkratzen sollte man allerdings nicht, da löst sich die Farbe doch ab. Vor ein paar Minuten habe ich die Stute zum Trocknen beiseite gestellt und bin gespannt, wie schnell die zweite Farbschicht trocknen wird.
Bei meiner Suche nach Meinungen und Erfahrungen zu glatten Primern und Ölfarbe bin ich außerdem auf einen Post von Melanie Miller gestoßen, in dem sie davon spricht, noch eine Schicht Gesso auf den Primer aufzutragen. Scheinbar macht sie das aber nicht bei einfarbigen Pferden. Ich schaue mal, wie sich der Presto Primer mit Gesso verhält und werde davon berichten.

Ich habe mich nach langem Hin und Her übrigens auch dafür entschieden, eine Facebook-Seite für mein Studio zu machen. Ihr findet es unter "Black Cat Studio" - mein Profilfoto ist mein grünes Araberhalfter. 
Gerade jetzt in meiner stressigen Vorbereitungsphase für meine nächste LS kann ich dort immer wieder schneller Schnappschüsse, Updates oder neuste Blogeinträge posten. 
Schaut doch mal vorbei :)



English summary:
After one week, my oil paints tried completely on the primer. It seems that the combination of smooth primer and oil paints work. But you shouldn´t scratch to hard on it. I finished the mare a few minutes ago and I´m excited  how fast the second layer will try. 
While searching for meanings and experiences with smooth primer and oil paints I found a post by Melanie Miller in which she talks about an extra layer of gesso over the primer. But not for solid colored horses. I´ll take a look how the Presto primer reacts with a layer of gesso and post my experiences here. 

I also decided to create a Facebook page for my studio. You find it as "Black cat Studio" - I have the green arabian Headstall as photo. Now, in the middle of my Live Show-fever, I can post some updates or snapshots and new blog posts faster. 
Check it out. :)

Dienstag, 5. April 2016

Abo für Equine Collectibles

Wer sich die zweite Ausgabe des " Equine Collectibles" sichern möchte, der sollte sich beeilen. Leslie Kathman, Herausgeberin des Magazins, das ich euch hier schon einmal vorgestellt hatte, gab heute via Facebook bekannt, dass die neuste Ausgabe demnächst in den Druck gehen wird und somit auch die Möglichkeit für das Halb-Jahres Abo endet. Bis zum 01. Mai diesen Jahres haben alle Interessenten noch die Chance, sich die neuste Ausgabe zu sichern. Alle später eingehenden Anfragen können Leslie zufolge möglicherweise nicht mehr berücksichtigt werden. Abonnieren könnt ihr über ihre offizielle Seite Blackberry Lane Press und direkt unter Subscriptions. Alle Interessenten sollten zudem beachten, den richtigen Bestellbutton für ihr Land zu wählen, um mögliche Probleme mit dem Versand zu vermeiden. 

Grey mare with foal at a horse show last year

Montag, 4. April 2016

New primer

Nach all dem Regen in den letzten Tagen, den man super zum Basteln nutzen konnte,


zog endlich auch der Frühling bei uns ein.




Eine gute Gelegenheit, die Sonne zu nutzen, um meinen neuen Primer zu testen. Meine Versuche, andere Primer mit Erfahrungen zu finden, war etwas schwer und selbst im Bereich des Modellbaus oder Table Top hält man sich hier recht bedeckt.  Ich habe lediglich herausgefunden, dass mein Plastikote-Primer aus meinem letzten Post auf Acrylbasis basiert und man scheinbar zwischen Acryl- und Nitrogrundierungen unterscheidet. Beide Grundierungen werden im Autobereich verwendet, wobei Nitrogrundierungen scheinbar eine längere Haltbarkeit haben und allgemein widerstandsfähiger sind als Acrylgrundierungen. Mein Versuch herauszufinden, auf welcher Basis die bei den amerikanischen Künstlern gängigen Primer wie Painter's Touch® Ultra Cover 2x Primer oder Krylon Primer basieren, blieb recht erfolglos. Im Baumarkt habe ich mich dann für einen Primer entschieden, der auf verschiedenen Untergründen haftet und für Plastik, aber scheinbar nicht für alle Plastiktypen, geeignet ist. Das Internet verriet mir, dieser Primer allerdings auf Nitrobasis ist, der meinem Vater zufolge, möglicherweise starke Schäden am Modell verursachen könnte (muss aber nicht!). Bei meinem Osterbesuch konnte ich daher noch eine Dose acrylbasierten Primer ergattern, die ich gestern das erste Mal testen konnte.


Es handelt sich dabei um Haftgrund von Presto, der für Plastik geeignet ist. Er lässt sich sehr angenehm verteilen, spritzt nicht mit der Farbe herum und riecht fast gar nicht. Ich habe ca. 4 Schichten bis zu einem komplett deckenden Ergebnis gebraucht. Die Farbe schließt sich ohne Probleme an vorherige Schichten und gleicht kleine Unebenheiten gut aus. Allerdings ist die Oberfläche extrem glatt. Viel glatter als ich sie von meinem Plastikote kenne. 
Gestern habe ich den ersten Versuch des Bemalens gewagt. Mein immer-wieder-Projekt musste dabei das erste Opfer sein. Das ist das Ergebnis bis jetzt:


Farblich finde ich sie super. Nur das Bemalen war der Horror. Die Ölfarbe blieb nur mäßig auf der Grundierung und lies sich super leicht verreiben. Manche Stellen ließen sich gar nicht bemalen.


Und auch bei dem Versuch, die mäßige Bemalung etwas zu glätten, gab es nur großes Geschmiere mit deutlich sichtbaren Pinselstrichen. Ob das nun an dem Primer liegt oder mein Pinsel einfach nur ungeeignet ist, weis ich noch nicht. Auch wenn ich die Farbe sehr dünn aufgetragen habe, sieht es übel aus. Zum Glück ist das mein Übungsmodell. Vielleicht darf ich auch die erste Schicht nur noch mit der Bodyfarbe vorgrundieren und dann erst in späteren Schichten vorsichtig die Schattierungen etc. einarbeiten. Und einen neuen Pinsel zum Glätten brauche ich auch. Mal sehen, was die Farbe trocknet und ob sie überhaupt auf der Grundierung trocknet. Es bleibt spannend.



English summary
After all the rain in the last few days, spring finally reigned in our home. A great chance to use my new primer. My try to find a new primer with assessments was very difficult and even areas like modelling or table top were rare filled with information. The only thing I could find out was the fact that my last post primer was an acrylic based primer. It seems that there is a difference between Acrylic and Nitro based primer. Both are used on cars, but the Nitro based primer seems to be longer lasting and more resistant than acrylic based primers. I tried to find out what type of primer are often used primer (in America) like Painter's Touch® Ultra Cover 2x Primer or Krylon Primer but I didn´t. 
At the building supplies store I chose a primer for different surfaces and plastics, but not every plastic. Research at the internet has betrayed that he is Nitro based and my father said it could (doesn´t have to!) cause heavy damage on the Horse.
But  I was able to get a can acrylic based primer that I could test yesterday. It´s a Presto primer for plastic. He is easy to use and spray (no flecks of paint) and doesn´t smell that much. I needed 4 layers to cover the whole horse with the paint, but it covers really good (no visible devolutions) and corrects little unevenness. The surface, although is extreme smooth. Much smoother than my plastikote. 
But yesterday I´ve started the first painting session. The first victim was my always-again-project. The result is a good Color, but painting was horror! The oil paint stayed moderate on the primer and could be wiped almost off and some parts won´t take any color. My try to smooth the paint job was a big mess with brush strokes. I´m not sure if this is the primer or my Brush but it looks very messy with thin layers of paint. Luckily sh´s just a model for practice. Maybe I should paint only the first layer with the body color and build up the whole Color and shading later.
And I really need a new brush to smooth the horse/paint. I´m excited if the paint will dry.
Stay tuned!




Freitag, 1. April 2016

Primer (problems)

Den richtigen Primer zu finden ist nicht leicht. Lange Zeit habe ich meine Modelle mit Acrylfarbe grundiert und dann bemalt. Leider gefielen mir die Pinselstriche (auch trotz großzügigem Verdünnen) nicht. Eine Alternative musste her. Dafür habe ich in den Color Formulas nachgelesen und mich auf die Suche nach Autogrundierungen gemacht. Die Auswahl fiel mir allerdings so schwer, dass ich doch noch einmal ein paar Foren durchstöbert und nach Primer gesucht, den auch möglichst schon andere Custer vor mir verwendet haben. Meine erste Wahl war Plastikote "Super Primer".

Er ist, laut Hersteller, für verschiedene Untergründe geeignet. Und das ist er auch. Ich habe ihn nicht nur für veränderte Breyer, sondern auch für Schleich- und CollectAmodelle verwendet. Abgesehen davon, dass er wirklich streng riecht, haftet er gut, klebt nicht, lässt sich nicht abkratzen und zeigt auch kleinste Kratzer im Modell, sodass man hier noch einmal nacharbeiten kann. Bearbeitet Stellen werden ebenfalls gut geschlossen und sind "unsichtbar". Auch auf Modelle, deren Farbe mit Nagellackentferner entfernt wurde, ließ sich der Primer ohne Probleme auftragen und haftete gut.

Leider tut er das nicht mehr. Vor ein paar Wochen, als ich meine beiden Gummi-Modelle grundieren wollte, verstopfte nach dem ersten Sprühgang der Sprühkopf. Schuld daran ist die Tatsache, dass ich die Dose das erste Mal über Kopf leer sprühen wollte. Danach war es ein einziger Kampf mit Nadeln, Sprühversuchen, auseinander- und wieder zusammenbauen, drehen, ziehen, pusten und spülen. Scheinbar hat das ganze Prozedere am Ende funktioniert: Die Dose sprüht wieder. Nur der Primer ist zu nichts mehr zu gebrauchen. Die Farbe klebt, trocknet scheinbar nicht mehr richtig und lässt sich mit dem Fingernagel vom Pferd schieben. 

Es gibt verschiedene Theorien, woran das liegen könnte.

1) Das Wetter

Es gibt Vermutungen, dass Primer bei hoher Luftfeuchtigkeit und zu niedrigen Temperaturen nicht richtig trocknet. Auch wenn es die Erfahrung gibt, dass Modelle, die bei zu hoher Luftfeuchtigkeit grundiert wurden, nach Monaten doch noch trockneten, gibt es eben auch Primer, die feucht bleiben. Meine beiden Modelle wurden bei relativ niedrigen Temperaturen draußen besprüht und (wegen dem strengen Geruch des Primers) draußen getrocknet. Erst beim Hereinholen wurde die Farbe klebrig und trocknete auch nach einer Woche nicht aus.

 

2) Alter Primer

Eine weitere Theorie ist, dass sich zu alter Primer so verhält, wie mein Primer. Der Primer kann dabei unbrauchbar geworden sein, wenn er zu lange gestanden hat und nicht genutzt wurde. Mein Primer stand vermutlich ein halbes Jahr bis Jahr im Regal. Genutzt wurde er in der Zwischenzeit also nicht. Leider habe ich keine weiteren Informationen dazu, als dass der Primer eben durch das lange Stehen komplett unbrauchbar wurde.

 

3) Entweichen der Treibgase

Meine persönliche Theorie ist die, dass sich das Verhältnis zwischen Gas und den Flüssigkeiten und damit auch die Eigenschaften des Primers selbst geändert haben. Bei dem Versuch, die Dose wieder frei zu bekommen, gab es öfters Zischlaute aus der Dose, die das Entweichen des Gases anzeigen (könnten). Sowohl beim sanften Pieksen in die Öffnung der Dose als auch bei einem anschließenden vorsichtigen Sprühversuch gab es nur Zischlaute, aber keine Farbe.

 

4) Haftungssprobleme durch Nagellackentferner

Nagellackentferner ist eine gute Möglichkeit, Modelle von Farbe zu befreien, hat aber die Eigenschaft, dass die Oberfläche der Modelle weich wird. Modelle, die so gereinigt wurden, sollten daher mit etwas Seife gewaschen werden und vorallem Zeit zum Trocknen bekommen. Danach haftet (zumindest der Plastikote) Primer wieder am Modell. Da besonders eines meiner Modelle sehr oft mit Nagellackentferner gereinigt wurde, könnte es sein, dass sich das Material nicht mehr mit dem Primer verbinden will. Ob anschleifen hilft, habe ich nicht probiert.


Bei mir kommen alle vier Theorien infrage. Theorie 4 ist dabei die Schwächste, da ich auch ein Modell verwendet habe, dass nur ein einziges Mal mit Nagellackentferner behandelt wurde. Da der Primer erst nach dem Verstopfen nicht mehr richtig trocknete, nehme ich an, dass es am ehesten Nr. 3 ist. Die erste gesprühte Schicht 20 Minuten vorher war einwandfrei, erst nach dem Zischen schien sich der Primer anders zu verhalten. Das ist allerdings nur meine persönliche Meinung. Was es letztendlich wirklich ist, bleibt wohl fraglich. 
Jetzt brauche ich einen neuen Primer....


English summary
It´s really hard to find the right primer. For a long time, I used acrylic paint, but didn´t like the brush strokes that appeared even the paint was diluted. I took a look in carols book and tried to find a matching autoprimer – and found none. After that I decided to search in different forums for well known primers and bought at last Plastikote „Super Primer“ in grey.
He is for different surfaces and works very well. I used it for Breyers as also for Collecta Models. Expect the Primer smells very strong, it adheres well, doesn´t stick and shows even small rubs and parts you have worked on are invisible after priming them again. He also sticks on horses that have been „cleaned“ with nail polish remover.
And now... he does not anymore. The sprayhead blocked after spraying it overhead a few weeks ago after priming my rubber horses. I tried to fix it with needles, pushing, spraying and so on. The result was a spraying can full of sticking, non-drying and with a fingernail movable paint.
I have 4 possible theories:

1) Weather

There are assumptions that primer won´t dry if he is used at too low temperatures and/or too high air moisture. Some horses who have been sprayed at too high air moisture dried after one year, some stayed damp. I spayed my horses at low temperatures and had let them dry outside. The primer was outside dry and went sticky inside and stayed a week like this.

2) Old primer

Another theory is that old primer reacts like my primer because he had stood too long. I didn´t used my primer for maybe a year but... I don´t think that he was „old“.

3. Leaking propellant

My personal theory is, that the relation between gas and liquid changed the primer quality. In an attempt to get the can free again, I heard a hiss indicating the leaking gas but didn´t saw any paint while spraying.

4. The use of Nail polish remover before priming

Nail polish remover is an easy way to remove old paint from model horses, but it smooths the plastic. You should clean the horse with soap and let it try really good. Plastikote sticks on the horse really good. I cleaned the same horse many times with remover so maybe the primer won´t stick at the plastic anymore. 

 
In my case all 4 theories are possible. The 4. is the weakest because I used the remover at one horse and plastikote always stuck to that horse. Because the primer won´t try after the sprayhead had blocked, I think it´s Nr. 3. One reason is that the first layer of primer dried before the head blocked.

But that´s just my opinion – who knows what it was at the end.
Now I need a new primer......