Donnerstag, 22. Juni 2017

New Western saddle (WIP)

Manchmal ist es besser, etwas Neues anzufangen.
Ich mag meinen Arabersattel wirklich gern, aber ich habe im Moment einfach keine Lust auf all die vielen kleinen Details. Also habe ich beschlossen, einen neuen Westernsattel anzufangen. Ich fand ein paar hübsche "Cornerplates" in einem Bastelladen und ein paar inspirierende Sättel online. Der neue sattel wird ein ungefärbter und mit Carvings dekorierter Western Pleasuresattel für meinen Harley Body. Die ersten Schritte habe ich bereits am Dienstag gemacht.


Und so sieht das erste Sattelteil jetzt aus. 

  
Ich habe nie vorher Carvings ausprobiert und daher ein altes Stück Leder genommen, um ein wenig Erfahrung zu sammeln - und die Ergebnisse waren... hm...okay. Das erste Stück dann wirklich so zu bearbeiten war etwas nervenaufreibend. 
Aber ich denke, es ist so weit ganz gut geworden. Nicht perfekt, aber gut. Hoffentlich schaffe ich es, euch die nächsten fertigen Stücke in den kommenden Tagen zu zeigen.





English summary:
Sometimes it is better to start something new. 
I really like my Arabian saddle, but there are so many small details I don´t want to do at the moment. So I decided to start a new western saddle. I found some pretty "corner plates" in a hobby store and some inspiring saddles online. The new saddle will be an undyed and with carvings decorated pleasure saddle for my Harley body.
The first steps were made on Tuesday.
And that is how my first saddle piece looks right now. I never made carvings before and used an old piece of leather to get some practice - and the results turned out.. hm.. okay. So carving the first saddle piece was a bit thrilling. But I think it turned out good. Not perfect, but good. Hopefully I will be able to show you the next pieces within the next few days.

Dienstag, 6. Juni 2017

Arabian Set #2 WIP

Anfang des Jahres bin ich der "Tack Challenge Group" für ein Araber Set bei Facebook beigetreten. Das Ziel ist es, innerhalb eines Jahres ein ganzes Set fertigzubekommen. Obwohl ich der Gruppe beigetreten bin, habe ich irgendwie nicht mitbekommen, dass alle Sets aus demselben Teppich gefertigt werden sollen - und es tut mir wirklich leid aber... Ich mag Teppiche bei Modellpferdetack einfach nicht so gern. 
Also habe ich gedacht, mache ich einfach meine eigene Challenge und sticke mir innerhalb einiger Monate ein ganzes Set. Mein Opfer dafür ist ein Stück roter Stoff, dass meiner Eberl Salome Kopie von WIA für die nächste LS passen soll. Sie selbst braucht nur noch ein paar Dinge gerichtet um ihre Schicht Primer zu bekommen, ich bin nur etwas zu faul die letzten Stellen zu modellieren oder preppen.


Der erste fertige Teil des Sattels dient mir jetzt als Vorlage für meinen zweiten Teil. Teil eins habe ich während eines Zwei-Tage-Ausflugs fertiggestellt. Das Ausfüllen der roten Fläche allein hat 12 Stunden gedauert. Aber ich denke, es ist ganz gut geworden. 


Ich bin nicht sicher, ob ihr die kleinen lilanen Punkte zwischen dem Rot sehen könnt, aber ich brauchte etwas, um die Fläche zwischen dem Diamantmuster zu füllen. 
Und so sah Teil 2 letzte Woche aus:


Es hat ca. 3 Stunden gedauert, den letzten gestreiften Teil und die herzförmige Dekoration einzuarbeiten.


Wer denkt, ich schaffe das an einem Tag, der irrt sich! In letzter Zeit habe ich viel gearbeitet und deswegen nur wenig geschafft. Aber so sieht der Sattel jetzt aus. Ich denke, es wird noch ein Mal ca. 10 Stunden dauern, bis das Rot aufgefüllt und die weißen und lilanen Akzente gesetzt sind. Aber es geht vorwärts!





English summary:
Earlier this year I joined a Tack Challnge Group for an Arabian Set on Facebook. Target is to finish a whole set within a year. Even if I joined the group I missed that the sets should be made with the same type of rug - and I´m so sorry, but I don´t like rugs on model horse tack that much.
So I thought I do my own challenge and try to finish a whole hand embroidered set within a few months. My victim is a layer of red fabric to fit my Eberl Salome WIA copy for the next Live show. She just needs a few touch ups to be primed but I´m too lazy to sculpt or prep the last areas. 

The first completed part is now my reference for the second part. I finished it while a two-days-trip - to fill the red fabric with red embroidering floss took nearly 12 hours. But I think, it turned out nice. 

I´m not sure if you can see the small lilac dots between the red, but I needed something to fill the empty space between the diamond pattern. 
If you think, I´ve done this within a few days is absolutely wrong. I worked so much, I only finished small areas. But this is how part number two looked last week. It takes 3 hours to fill up the last striped part and to embroider the heart shaped decoration. And this is how it looks right now. I guess it will take 10 hours to fill the part with red floss and to add the missing white and lilac touch ups. But I´m on my way!

Donnerstag, 25. Mai 2017

Workbench buddies #1: PS QH-mare

Zukünftig zeige ich euch meine In-Arbeit-Ponys in der Kategorie "Workbench buddies". Ich denke, so ist es leichter das eher lockere Verhältnis zu zeigen, mit dem ich an meinen Pferden arbeite. Gleichzeitig kann jeder, der sich nicht für unfertige Pferde interessiert, diese Posts gleich ignorieren ;)

Meine PS QH-Stute macht heute den Anfang. Sie ist fast fertig. 90% des Pferdes sind gepreppt und es sieht so aus, als wäre sie dieses Mal bereiter mit mir zusammenzuarbeiten, als die letzten Monate. Keine neuen Brüche in der Masse, keine Aufwölbungen, alles ist glatt.


Nur ein paar kleine Kratzer müssen noch beseitigt werden. 
(Leider sind die Fotos etwas schlecht, das Wetter wollte einfach nicht so mitspielen - also musste ich die Fotos etwas aufhellen.)




Und die Hufe sind auch noch nicht ganz fertig.


Nun die große Frage: Pures QH oder doch lieber mit einer kleinen Appy-Blanket? Ich tendiere ja zu einer Braunen mit Blanket, ohne weitere Abzeichen. Im Typ steht sie sowieso eher bei den schlanken Sporttypen. Also, lasst mir eure Meinung im Kommentar da, ich freu mich auf eure Inspiration!




English summary:
In the future, I´ll show my in progress-Ponys in the category "Workbench buddies". I think this is much easier and shows the loose relationship I have with my work. And everyone who won´t see unfinished Horses can just ignore posts like this. ;)
My PS QH mare is the first for today. She is nearly finished, 90% prepped and it looks like she is more willing to cooperate now than she was in the last months. No more cracks, no more build-up, everything seem to be smooth.
Just a few scratches that need a bit of sanding. And the hoofs aren´t made right now. 

But one thing needs to be cleared up: pure QH or better with a small appy blanket? I tend to say a bay with blanket without any other markings. She looks like the more sporty type so... leave me a comment and tell me what you think! 

Sonntag, 14. Mai 2017

Tipps & Tricks: Removing mane and tail "hot" and "cold"

Es gibt zwei Methoden, mit denen man Mähne und Schweif entfernen kann: heiß und kalt.
Heiß und kalt bezieht sich hierbei auf das Plastik. Bei beiden Methoden entsteht Hitze, beim Dremel allerdings durch die Reibung des Schleifaufsatzes auf dem Plastik.

#1: Kalte Methode - Dremel

Der schnellste Weg, Mähne und Schweif zu entfernen ist die Nutzung eines Dremels oder Multifunktionswerkzeugs. Multifunktionswerkzeuge sind ein wenig günstiger als ein richtiger Dremel, trotzdem passen hier (meistens) auch die Dremelaufsätze - fragt ggf. nochmal beim Fachmann nach. Wenn ihr, wie ich lange Jahre, nur Schleifpappier zum Schleifen genommen habt, glaubt mir: Ihr werdet euren Dremel lieben! Dremel gibt es mit verschiedenen Aufsätzen, die ihr für das Entfernen nehmen könnt. Liegt die Mähne flach am Hals des Modells an, könnt ihr Schleifbänder benutzen. Schleifbänder gibt es in unterschiedlichen Größen und Körnungen. Ist der Abstand zwischen den Ohren etwas kleiner, verwendet einfach ein kleineres Schleifband. 
Schleifbänder eignen sich ebenfalls gut zum Entfernen der Muskeln an den Beinen oder größeren Flächen am Körper. Aber bitte merkt euch: Mit dem Dremel oder Multifunktionswerkzeug geschliffene Flächen sollten immer von Hand nachgeschliffen werden, bis sie komplett glatt sind. 

#2: Heiße Methode - Cuttermesser und Heißluftpistole

Die heiße Methode habe ich in Carol Williams Buch gefunden und an meinem Versuchspferd erfolgreich getestet. Die Methode ist besser geeignet, um schmale Bereiche wie den Schopf oder wehende Mähnen zu entfernen. Flache Mähnen hingegen können besser mit der kalten Methode entfernt werden. Für die heiße Methode braucht ihr lediglich eine Heißluftpistole und ein Messer wie ein X-Acto-Messer oder Bastelcutter.

Achtung: Bitte, denkt an eure Sicherheit! Kinder sollten diese Methode nicht anwenden! Alle anderen: Heizt das Plastik nicht zu sehr auf und bitte inhaliert die ungesunden Dämpfe des Plastiks nicht! Und VERBRENNT EUCH, EUER PFERD oder gar euer GANZES HAUS NICHT! Abstand ist hier ganz wichtig!
Ganz zum Schluss: Wer die hier genannten Methoden (oder andere Tipps auf diesem Blog) verwendet, tut dies auf eigene Verantwortung! Eine Haftung meinerseits ist ausgeschlossen. Wir wollen hier ja Tipps austauschen, die anderen helfen können. ;)

Also, alles Gesichert? Dann geht´s los: Als erstes wärmt ihr vorsichtig die Teile an, die ihr entfernen wollt. In meinem Fall habe ich einen Breyer Harley D Zipp OF genommen. Bitte haltet während des Erwärmens genug Abstand zwischen der Heißluftpistole, euch, dem Pferd oder anderen Gegenständen wie Teppichen, Böden, Wänden etc!
Am schwierigsten ist es, die richtige Temperatur zu finden. Ist das Pferd zu kalt, lässt sich die Mähne nicht abschneiden. Zu heiße Temperaturen hingegen können Schäden am Plastik verursachen, wenn man zu fest mit dem Messer aufdrückt. Auch könnt ihr euch die Finger oder haut verbrennen, wenn ihr (versehentlich) mit dem heißen Plastik in Berührung kommt. Beginnt das Pferd ungut zu riechen und Blasen zu entwickeln, dass ist es definitiv zu heiß! Ich würde sagen, die besten Ergebnisse erzieht ihr, wenn ihr den Heißluftföhn auf niedrigster Stufe für ca. 30 Sekunden (je nach Dicke des Plastiks) an das Modell haltet. Benutzt die niedrigste Stufe, dann schneidet die Mähne der Halslinie folgend ab. Ist das Plastik warm genug, werdet ihr hier keine Probleme haben. Ist es zu kalt, wärmt es noch einmal für ein paar Sekunden an.

Hier löst sich schon die Mähne an - ein guter Startpunkt!

Schneidet die Mähne immer in Richtung der Ohren - also von euch weg! Wiederholt die einzelnen Schritte so oft, bis ihr euer gewünschtes Ziel erreicht habt.
Ist die Mähne komplett entfernt, sieht euer Pferd so aus:


Den Schopf zu entfernen bedarf ein besonderes Maß an Vorsicht. Es ist besser, in kleinen Schritten zu erwärmen und zu schneiden, um Verformungen am Pferdekopf zu vermeiden. Es ist nahezu unmöglich, das Plastik wieder in seine ursprüngliche Form zurück zu biegen. Oder ihr müsst alles neu modellieren. Schneidet also nicht zu viel ab, nutzt lieber noch einmal etwas Schmirgelpapier, um kleinere Reste zu entfernen.



Ein komplett haarfreies Pony sieht dann so aus. Glättet die Oberflächen und modelliert die Stellen zu, die es brauchen.

In diesem Sinne: Fröhliches Schnibbeln!








English version:
There are two methods to remove mane and tail: hot and cold.
Hot and cold means here hot and cold plastic - not the heat caused by a used dremel.

#1: Cold-Method - Dremel

The fastest way to remove mane and tail is using a Dremel or a Multitool. Multitools are a bit cheaper than a real Dremel, but supplies for a Dremel will fit you Multitool. If you used sandpaper and sanded it down by hand like I´ve done it many years believe me: You will love your dremel! A dremel comes with different Types and sizes of top parts you can use for different types of mane and tail. If a mane lies flat on the neck, you can use sanding band. Sanding bands are available in different sizes and grits. If the part between the ears is very small, just use a small band. 
Sanding bands are also perfect to sand down legs and bigger parts of the body. But keep in mind: using a Dremel or Multitool and its sanding band, it is always better to sand these areas by hand again until they were smooth enough. 

#2: Hot-Method - Cutter and Heat Gun

I discovered the hot method in Carol Williams Formula Book and tested it on my Harley. The hot method is better to cut off small areas like forelocks and to cut off "loose" manes. Flat manes can be better removed with the cold method. You just need a heat gun and a sharp knife like an x-acto knife.

At least: Please! Take care of your safety!! Kids shouldn´t do this! All others: Don´t heat up the plastic too much and please do not inhale the unhealthy fumes. And DON`T BURN YOURSELF, YOUR HORSE or HOUSE DOWN. And: You do every method or tutorial on this blog at your own risk! I am not liable for damages or happenings. We just want to share tips to help each other ;)

Everything save? So let´s start: First, heat up the part you want to cut off. In this case I used a Breyer Harley D Zip OF. If you heat the plastic up leave enough space between the heat gun, your Horse and flammable stuff (like walls, furniture etc.)!

The hardest part here is to find the right temperature. If your horse is too cold, your knife won´t cut the parts you want to remove. To hot temperature may cause damages on the plastic if you push the knive too hard. You can burn your fingers or skin too, if you (accidentally) come in contact with the hot plastic. If your horse starts smelling bad and small bubble show on the surface: this is too hot. I would say, best results show up if you heat up the plastic with the lowest temperature you heat gun can produce for maybe 30 seconds (depending on the thickness). Use the lowest possible temperature, then just follow the line of the neck with your knife.
If the plastic is hot enough, you won´t get any trouble here, if it´s too cold, just heat it up again for a few seconds.


A good point to start: the lifting mane.

Cut off the mane by pushing the knife in the direction of the horse´s ears - always cut away from yourself! Repeat this as often as necessary.
If the mane is completely removed, your Horse looks like this:


Removing the forelock a certain amount of caution is advisable at this point. It is better to heat and cut in small steps to avoid heavy cuts or distortions on the horse´s head. It is nearly impossible to push the plastic into his original form. Or you have to sculpt everything new.
Don´t cut too much, use small pieces of sandpaper to remove the rest.



A completely hairless Pony looks like the one on the picture above. Smooth the surface and resculpt the parts that need to be completed. 
In this sense : Happy cutting!



Mittwoch, 19. April 2017

Hackamore #2 or playing Easter Bunny

Ostern ist vorbei und ich hoffe, ihr hattet alle ein paar stressfreie Tage, um runter zu kommen.
Ein paar Wochen vor Ostern hat eine Sammlerin ein Foto von ihrem neuen Pferd gepostet. Leider hat sie aber kein Tack um ein paar Fotos draußen zu machen. Da sie meine Arbeiten mag und ich anderen gerne einen Gefallen tue (und ganz nebenbei meine Bosals und Knoten verbessern will), habe ich beschlossen Osterhase zu spielen und ihr ein Bosal zu schenken.
Der ein oder andere hat vielleicht schon die Sneak für das Bosal


und die Mecate gesehen.


Hier ist jetzt das fertige Bosal mit all dem anderen Zeug, das man braucht, um sie raus zu nehmen.
Ich muss aber ehrlich sein: Das ist nicht das Beste, das ich geschaffen habe und ich habe gemerkt, dass ich ein bisschen eingerostet bin. Aber ich habe wirklich versucht, all die kleinen Fehler mit Liebe auszugleichen.
Ich hoffe, es gefällt dir, Janna!













English summary:
Easter is over and I hope everyone of you had a few stressless days to come down.
Some weeks before easter a collector I knew posted a pic of her new Horse. But sadly her horse had no tack to take some pics outside. She likes my work and I like to do others a favor (and to improve my Bosal and Knot skills) so I decided to play easter bunny and give her a Bosal as a present.
Some may have seen the sneak for the Bosal and the Mecate. Here is the finished Bosal with all the other stuff you need to take her out.
I have to be honest: This is not the best I´ve done and I realized that my skills are more than rusty. But I tried to fill all the imperfections with love.
I really hope you like it, Janna!

Dienstag, 4. April 2017

Radio silence

Ich weiß, ich bin wieder mal ein schlechter Blogger. Aber ich bin zurzeit so glücklich, ein wenig Freizeit für meinen Freund und meine Modelle zu haben, dass ich nur noch bastel oder das süße Nichtstun genieße.
Letztes Wochenende beispielsweise waren wir für drei Tage in den Niederlanden unterwegs. Auch wenn ich nichts Schönes bzw. Brauchbares für meine Modelle gefunden habe, konnte ich doch ein bisschen die Abwechslung genießen.


Als Kunsthistorikerin war es für mich unglaublich spannenden, die Landschaften zu sehen, die schon bedeutende Maler Hunderte Jahre vor mir gesehen haben. Ein paar Schafe in weiter Fläche, Kühe, die auf offenen Koppeln auf dem Boden liegen und schlafen, ein Rappe an einem Kanal. Es erinnerte mich an fantastische Genremalerei, an einen Paul Potter, der die Seele und Gefühle seines Appaloosas in den Weiten der niederländischen Wiesen auf die Leinwand bannt. Auch wenn ich nicht in Amsterdam war, hatte ich genug Zeit, die Eindrücke in mich aufzunehmen und mich ein bisschen wie eine Zeitreisende zu fühlen (ich würde tot umfallen, um einen Blick in über Rembrandts oder Vermeers Schulter in deren Werkstätten werfen oder mit Paul Potter seine Pferde malen zu können! Es wird zeit für Zeitreisen!). Alles in allem war es wirklich schön! Und gutes Essen gibt es dort auch!

Balk, Netherlands
Ich gelobe hiermit also Besserung und arbeite gerade daran, den ersten (hoffentlich) hilfreichen Artikel für die frisch gestartete Liveshow-Saison fertigzubekommen. Auch das Interview mit Frau Eberl steht noch aus und einen neuen Tipps-Post hab ich auch noch. Es gibt also noch ein bisschen was für Euch! :)




English summary:
I know, I´m a bad blogger again. But I´m so happy, that I got some free time to spend it together with my boyfriend and my model Horses. Last weekend we visited the Netherland for 3 days. Sadly, I didn´t find anything horsey but that´s okay. I got enough time to enjoy the change. 
For me as an art historian it has been an unbelievable thrill to see all these landscapes important artists have seen hundreds of years before. Some sheeps on loose expanse, cows lying on open belts ground sleeping, a black at a canal. It reminded me of the fantastic genre painting, of Paulus Potter, the soul and feelings his Appaloosa captures in the all-around meadow. Even if I got no chance to visit Amsterdam, i´ve got enough time to grasp all the impressions and to feel a bit like a time-traveler (I would die for a glance over Rembrandt´s or Vermeer´s shoulder to see their workshop or to paint a horse with Paulus Potter! It´s time for time travels!). All in all it was very pretty. And they have real good food!

With this I vow improvement and will work much harder on some helpful articels for the upcoming Liveshow season! I also have to publish my Interview with Brigitte Eberl (whew!) and to post a quick Tipps-post. You see, there´s more to come! :)

Sonntag, 19. März 2017

Western saddle #1

NaMoPaiMo war nicht nur ein Monat für Bemalungen, viele nutzten ihre freie Zeit, um ein wenig Tack herzustellen. Ich auch. 
Vor Jahren habe ich meinen ersten und bis jetzt einzigen Westernsattel mit passender Trense, Vorderzeug und Pad gekauft. Ich wollte immer, dass alle meine Pferde ihr eigenes Tack bekommene, habe aber nie auch nur ein einziges Tackstück fertiggestellt. Selbst, als meine Inspiration direkt neben mir lag. Ich dachte immer, ich wäre nicht gut genug, um eigenes LSQ tack zu basteln und habe mir immer gesagt "vielleicht ja nächstes Jahr!". 
Nach 10 Jahren des so Denkens habe ich endlich einen Westernsattel gemacht - und er hat dieses wundervolle Korbmuster, das ich immer an einem Sattel wollte. Ich liebe diese Korbmuster. 
Und hier ist er:


Ich habe die Ecken des ganzen Sattels umflochten um einen einfachen und antik anmutenden aber gut aussehenden Style zu kreieren, der das Korbmuster in den Vordergrund stellt. 


Kleine Quasten unter geflochtenen Conchos nehmen zudem Bezug auf die geflochtene Trense.





Ich bin so glücklich, dass ich so viele Jahre gewartet habe das zu tun. Dieser Sattel zeigt genau die "Perfektion", die ich für meinen ersten Sattel haben wollte.




English summary:
NaMoPaiMo was not only a month full of painting and some used their free time to create tack. So did I. 
Years ago, I bought my first and until now only western saddle with matching bridle, breast collar and pad. I always wanted all of my horses to have their own tack, but never finished a single piece. Even if my inspiration lay next to me. I always thought, I´m not good enough to make LSQ tack on my own and always told myself "maybe next year!". 
After 10 years of thinking like that I finally made a western saddle - and he has these beautiful basketweave pattern I always wanted on a saddle. I love basketweave. 
And here he is. I braided the edge of the whole saddle to create a simple and antique but good looking style to show the beauty of the basketweave. Short tassels under braided conchos refer to the braided headstall.
I´m so happy that I waited for so many years to do this. This saddle exactly shows the "perfection" I always wanted for my first saddle.







Donnerstag, 9. März 2017

NaMoPaiMo - the End

NaMoPaiMo ist vorbei und ich konnte mein Bemalopfer nicht fertigstellen. Aber ich freue mich so sehr, dass so viele Leute - Anfänger wie bekannte Künstler - ihre Pferde zu Ende bemalen konnten. Es ist so cool die ganzen Erfolge zu sehen. Gleichzeitig macht es mich aber auch traurig. Ich wollte mein Pferd soo sehr im "I did it-Album" - und hab´s nicht geschafft. Aber.... auch wenn ich es nicht geschafft habe, die Challenge in der vorgegebenen Zeit zu gewinnen, habe ich trotz allem eine Menge an Erfahrung gewonnen!
Ich kenne meine Ölfarben jetzt so viel besser als vorher. Wie sie sich mit verschiedenen Pinseln anfühlen, wie schnell sie "trocknen", wie unterschiedlich ein Pferd in nasser und trockener Ölfarbe aussieht und das ich ein Pferd in fast gut-genug-um-es-mit-auf-eine-Liveshow-zu-nehmen-Qualität bemalen kann, wenn ich mir Zeit nehme.

Wie ich Odin immer sagte: "Geduld ist eine Tugend" - aber er war genauso ungeduldig, wie ich es bin. NaMoPaiMo war für mich also eine besondere Herausforderung. Der schwerste Teil war es, die Balance zwischen einem sauberen Paintjob und schneller Trocknungszeit zu finden. Mittwoch letzte Woche trieb mich meine Ungeduld in den Wahnsinn und ich fing an, schwarze Farbe aufzumalen wie eine Irre, was mich nur mehr und mehr frustrierte, bis ich aufhörte, mein Pony zu ruinieren. Zum Glück hab ich irgendwann aufgehört. Nach drei Tagen ohne nach meiner Bemalung zu sehen fand ich tatsächlich ein fast fertiges Pferd. Und hier ist er. Ein paar Stellen müssen noch nachbemalt werden, aber ich denke, dann hab ich es geschafft. Ich konnte es mir außerdem nicht verkneifen und hab die Augen schon mal bemalt :)









English summary:
NaMoPaiMo is over and I couldn´t finish my victim. But I´m so happy that so many other people - newbies & well-known artists - finished their horses. It is so cool to see all the success. But it makes me sad at the same time. I wanted my horse to be in the "I did it-Album" so badly - and I failed. 
But... even if I wasn´t able to win this challenge in time, I won a lot of experience!
I now know my oil paints so much better than before. How they feel with different brushes, how fast they "dry", how different a wet and a completely dried horse in oils looks and that I can paint a Horse in nearly good-enough-to-take-it-to-a-liveshow-quality if I don´t rush everything. 

As I Odin always told: "Patience is a virtue" - but he was as impatient as I am. So NaMoPaiMo really was a hard test. The hardest part was finding the balance between an accurate paint job and quick drying paint. On Wednesday, my impatience drove me crazy and I started adding black paint like a psycho ending up with frustration and a stop from ruining my pony. Thanks God, I stopped painting after a while. After three days without checking his paint job I found a good looking, nearly finished Hanno. And this is how he looks like. There are a few points I have to redo but I think this will  be the last thing on the solid body color.