Mittwoch, 5. Juli 2017

Workbench Buddies #2: Breyer San Domingo

Teil zwei gehört einem altbekannten Freund: mein San Domingo Cust. Sie macht wirklich Fortschritte dabei, endlich Form anzunehmen. Wenn ich die ca. 10 Jahre zurückschaue, finde ich dort nur ein halb bemaltes, schlecht modelliertes Pferd.


Manche werden jetzt sagen, sie sieht aus wie eine Lonestar Resin Kopie. Aber das stimmt nicht. Als ich anfing, an ihr zu arbeiten, wusste ich nicht einmal, dass ein solches Resin gibt. Ich habe nur die Beine und ein Ohr verändert, Mähne und Schweif abgeschnitten und angefangen, schlechte Muskeln, von denen ich dachte, so sähen sie an einem Quarter Horse aus, zu modellieren. Maah, nicht gut genug. Das war auch die Zeit (2008), als ich beschloss, sie zu einem Palomino zu bemalen. Leider sah die Farbe nur im direkten Sonnenlicht so aus, wie ich sie gerne wollte. Ich mochte die Art und Weise, wie die Acrylfarbe aussah einfach nicht. Also habe ich die Farbe entfernt und das Modell fast 5 Jahre unfertig in einer Box gelagert.


Ein paar Jahre später habe ich sie wieder ausgepackt und in mein Regal gestellt - immer in der Hoffnung, sie eines Tages genau so zu beenden, wie ich es wollte. Jetzt denke ich, dass sie nah an meine Erwartungen herankommt. 
Im Moment ist meine (Haupt)Vorlage dieses Pferd:



Keine 100%ige Übereinstimmung, aber doch sehr nah. Näher zumindest, als es auf diesem Foto wirkt. Ihre Hufe sind nun im richtigen Winkel, ihr Hinterbein kam ein bisschen weiter vor und ihr Hals sieht auch viel besser aus. 
Aber das Gesicht zu modellieren ist schwer ... Nervenaufreibender als ein Horrorfilm! :D



Aber ich denke, ich bin auf dem richtigen Weg. Eine große Hilfe im Gesichter modellieren (neben Schädelfotografien und anderen anatomischen Zeichnungen) ist Emilia Kurilas "Head Tutorial", das Jennifer Buxton auf ihrem Studioblog Braymere Saddlery veröffentlicht hat. Auch wenn es deutlich mehr Arbeit ist, als es in Emilias Tutorial ausseiht, hilft es wirklich!

Ein anderer Teil, der noch ein paar Verbesserungen braucht, sind die Beine. Manche sind schon fertig, andere brauchen noch ihre Muskeln und Knochen. 
Wie ihr sehen könnt, ist an diesem Pferd noch einiges zu tun. Und vielleicht bekomme ich sie ja dieses Jahr noch fertig :)




Englisch summary:
Part two is for a well-known friend of mine: My San Domingo Custom. She made real efforts in taking shape. If I look 10 years back, I found a half painted, bad sculpted horse.

Some may say she looks like a Lonestar copy. But that is not true. When I started working on her I had no idea that a Lone Star Resin exists. I just moved the legs and one ear, removed mane and tail and started sculpting some kind of muscles I think Quarter Horses should have. Mmmh, not good enough. That was the time (2008), I decided she should become a Palomino and started painting her. Sadly the color just looked in full sunlight like I wanted. I didn´t like the way the acrylic paint turned out so I stripped her and stored her in a box for nearly 5 years.

 A few years ago I unpacked her and placed her on a shelf - always hoping to finish her exactly the way I want to. I guess now I´m close to my expectations.
At the Moment this is my (main)reference. Not a 100% match but very close - closer than you may think if you see this photo. Her hoof are at the right angle now, her hind leg came a bit forward and her neck looks much better.

But sculpting the new face is a tough .... This is more thrilling than a horror movie! :D
However, I think I´m on the right track! A great help in sculpting faces is (next to sculls and other anatomy drawings) Emilia Kurilas "Head Tutorial" posted by Jennifer Buxton on her Blog  Braymere Saddlery. Even it is much more work than it looks in Emilias Tutorial it really helps.

Another part that needs some touch ups are the legs. Some need their muscles and bones, some are already done. 
As you can see, there are many things to do, but I like this horse. And maybe she will be finished this year :)

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